Ria Hellichten - News

Aktuelles zu neuen und alten Buchprojekten
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Und es geht weiter …

von am 28. Februar 2018

… als Verlagsautorin!

Liebe LeserInnen und Freunde, ich freue mich riesig, dass ich einen kompetenten Verlag gefunden habe, der mir helfen wird,  das Beste aus meinem Erstlingswerks herauszuholen. Nach so viel Herzblut, das ich in mein „Schneestolz“-Projekt gesteckt habe, wollte ich natürlich gerne glauben, dass meine Arbeit getan ist – aber so läuft das leider nicht! Ein erfahrener Verlag kann mir aufzeigen, wo und wie ich das Manuskript noch verbessern kann. Potential dazu gibt es immer und leider wird man ja mit der Zeit „betriebsblind“ 😉 Während ich also weiterhin am Manuskriptnachschub arbeite, werde ich auch „Schneestolz“ noch einmal grundlegend überarbeiten.

Da es dann dank der Hilfe der Verlagsprofis eine leserfreundlichere Version geben wird, habe ich bereits jetzt das Ebook und auch das Printbuch aus dem Handel gezogen. Self Publishing ist eine tolle Möglichkeit, nur für mich leider nicht das Richtige. Ich hoffe, ihr verzeiht mir die Wartezeit bis zum Neuerscheinen und freut euch mit mir über die neuen Möglichkeiten 🙂

Den Vertrag habe ich heute unterzeichnet und natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues gibt oder ich mehr Details verraten kann.

<3

Eure

Ria

 

P. S. Zum Thema Verlagssuche: Ich habe da auf mein Bauchgefühl gehört und einfach den Verlag meiner Wahl angeschrieben, ob eine Neuveröffentlichung trotz Self Publishing möglich ist – entgegen der weitläufigen Meinung ist es das, also nur Mut 🙂

 

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Allgemein

Self Publishing oder Verlagsautor?

von am 15. Februar 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

Lange habt ihr nichts von mir gehört und das hat zwei Gründe: Einerseits habe ich gesundheitsbedingt eine kleine Schreibpause eingelegt, andererseits stand ich vor einer wichtigen Entscheidung, auf die ich gleich näher eingehen werde.

Aber das Wichtigste zuerst: Ich bin wieder in Form und auch die Muse ist zurückgekehrt, sodass ich fleißig am Erstentwurf von „Geigergrün“ sitze. Es haben sich einige Veränderungen ergeben, die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mona in den 2010ern und ihrer Mutter Mary in den 1970ern erzählt – das bringt eine Menge Recherchearbeit mit sich, aber es erlaubt mir auch, die zwei Protagonistinnen lebendig und nachvollziehbar zu machen und macht sehr viel Spaß 🙂 Unterdessen hat sich der Plot anders entwickelt, als geplant: Es wird viel düsterer als in „Schneestolz“, es geht um das Menschlichsein, Fehlermachen, Trotzdemleben und die Verstrickungen in unser aller unperfekten Leben.

Damit komme ich zu meiner Entscheidung – ich werde nicht weiter als Self Publisher, also als Autor im Eigenverlag, schreiben. Bisher musste/durfte ich alles selbst machen: Natürlich das Schreiben, aber auch Lektorat, Satz, Cover und Marketing. Manches davon liegt mir, manches nicht und für vieles habe ich externe Dienstleister beauftragt. Das kostet viel Nerven, Geld und vor allem Zeit. Denn eigentlich möchte ich als Autor nur eines: mich ganz meinem Text widmen.

Ich habe einen für mich sehr attraktiven Ebook-Verlag gefunden, der gerade mein „Schneestolz“-Manuskript prüft und bin gespannt, ob ich dort unterkommen kann. Ich möchte es einfach einem Profi überlassen, das Beste aus meinem Text herauszuholen – und wer kennt den Geschmack der Leser und die Trends auf dem Markt besser, als ein etablierter Verlag? Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es nun mit meinem Autorendasein weitergeht, drückt mir die Daumen.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit,

<3 Ria

 

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Preisaktion

von am 8. Januar 2018

Lieber LeserInnen,

Nach längerer Weihnachtspause melde ich mich wieder zurück und wünsche euch ein frohes neues Jahr voller schöner Bücher 🙂

Als kleines Neujahrsgeschenk (und, weil es im Dezember nicht mehr so geklappt hat, wie ich wollte) starte ich diese Woche für Schneestolz eine Rabattaktion: Das ebook könnt ihr die ganze Woche für 0,99€ statt 2,99€ downloaden!

Ich wünsche euch viel Lesevergnügen und bin gespannt auf euer Feedback.

Wenn es etwas Neues zu aktuellen Projekten gibt, halte ich euch auch auf dem Laufenden – ich sitze noch an der Rohfassung von „Geigergrün“.

Eine gute Woche euch,

Ria

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Ho, Ho, Ho!

von am 18. Dezember 2017

Liebe LeserInnen und Besucher,

Schneestolz ist veröffentlicht, das grobe Plotting von „Geigergrün“ abgeschlossen (aber ich will ja nicht zu viel verraten ;)) und Ende der Woche geht es mit der Familie in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen vierten Advent und zauberhafte Weihnachten – mit viel Zeit für eure Lieben und vielleicht auch für ein gutes Buch.

Ich habe noch zwei Schmankerl für euch: Vom 24.-27.12. wird es das Schneestolz-Ebook zum reduzierten Preis geben, für alle, die sich zu oder nach Weihnachten noch etwas gönnen möchten.

Außerde folgt hier eine kleine Leseprobe aus „Geigergrün“ – der Entwurf des Anfangs. Ich bin gespannt, wie er euch gefällt 🙂

Alles Liebe,

Eure

Ria

~*~

I.
Hier stehe ich, 18 Jahre alt, und während anderer Menschen Leben beginnt, endet meins.
Die Vormittagssonne glitzert auf den tauüberzogenen Blättern der Buchsbaumhecken und der Tag ist wie gemalt. Aber vor mir erstreckt sich ein schwarzes Loch, eine gähnende Leere, die ich nicht ignorieren kann. Ich denke an das Loch in meinem Leben und an die Leere in mir selbst und kann trotzdem keine Träne herausdrücken.

Zu meiner Rechten steht Sybilla mit meinem Schwager im schwarzem Kostüm und Anzug und auch ihre Gesichter sind ausdruckslos. Ich wende mich nach links und sehe Susannah, die ihre braunen, schwermütigen Augen starr auf den Boden gerichtet hat. Wie aus Gewohnheit zuckt meine rechte Hand und berührt ganz sachte ihren dunklen Wollmantel. Sie sieht kurz zu mir auf, ringt sich ein Lächeln ab und nimmt die Hand aus der Tasche, um meine Finger zu umschließen. Obwohl sie die Mittlere ist, habe ich sie schon immer mehr als große Schwester gesehen. Billa ist ja auch bereits ausgezogen, als ich sechs war. So lange ich zurückdenken kann, gibt es eigentlich nur uns beide. Und Paul und Mama natürlich.

Mama. Das Wort hallt mit bleierner Schwere in meinem Kopf und ich nehme nur am Rande war, was der Pfarrer predigt. Die Worte dringen wie durch dichten Nebel zu mir. Nicht das übliche „Asche zu Asche“-Blabla. Nein, er predigt aus dem Johannesevangelium. Sie hat es so gewollt. „Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin … Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr …“ In meinem Kopf macht all das keinen Sinn. Der Pfarrer sieht mich eindringlich an – zwar wandert sein wachsamer Blick durch die Menge, aber immer wieder kehrt er zu mir zurück. So, als ob er nur zu mir spräche. Ja, vielleicht ist es auch so. Paul steht mit Fassung direkt neben ihm und nur ein paar Meter entfernt von mir. Er ist stark. Billa und Sue sind erwachsen und haben ihr eigenes Leben. Und ich? Bin ich nicht auch – seit zwei Monaten – offiziell „erwachsen“? Ich sehe den Schneeflocken nach, die langsam und sanft ins offene Grab rieseln. Trotzdem ist es in der Sonne angenehm warm. In mir mischt sich Verzweiflung unter die Trauer und vor allem auch Wut. Nein, ich bin noch nicht bereit dafür! Ich möchte wieder auf deinen Schoß krabbeln, Mama, wie früher, und mir von dir die Welt erklären lassen. Die Welt, die gerade jetzt so groß und fremd scheint.

„Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch“, klingt es schwach in meinen Ohren. Ich unterdrücke ein zynisches Lachen. Keine Waisen! Sue drückt meine Hand fester. Sie sieht mich an, schließt ihre Augen langsam und öffnet sie wieder, wie um mir etwas mitzuteilen. Ich seufze. Die Minuten ziehen sich endlos in die Länge und ich schnappe nur noch einen Satz des Bibeltextes auf, während meine Gedanken zurückwandern in eine malerische Kindheit zwischen Wiesen, Wäldern und warmem Kakao: „Ich gehe fort und komme wieder zu euch.“

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Finally …

von am 14. Dezember 2017

Hach ja, es ist schon ein komisches Gefühl – ein bisschen Euphorie, ein bisschen Wehmut, wenn man ein so lang gehegtes Projekt in die „Freiheit“ entlässt!

„Schneestolz“ ist seit vorgestern als Ebook und seit heute endlich auch als Printversion erhältlich 🙂

Vor etwas über einem Jahr habe ich die ersten Zeilen der Geschichte geschrieben, jetzt ist es Zeit, mich von Clio und Vincent zu verabschieden und ein neues Kapitel zu beginnen.

Ich werde euch über den Fortschritt von „Geigergrün“ auf dem Laufenden halten und möchte es auch nächstes Jahr veröffentlichen. Und jetzt feiere ich so für mich noch ein bisschen die Erfüllung meines Kindheitstraumes vom ersten eigenen Buch.

Euch eine gute Zeit und bis bald <3

Ria

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Satz und Cover

von am 3. Dezember 2017

Liebe LeserInnen,

Es … ist … endlich … fertig!

Pünktlich zum ersten Advent sind alle letzten Korrekturen erledigt, Schneestolz ist bei meiner Setzerin eingetrudelt, die sich freundlicherweise um das Layout und die Formatierung kümmert.

Dann muss die Datei nur noch hochgeladen werden und ab dem 12. 12. könnt ihr meinen ersten Roman erwerben, ich freue mich riesig 🙂

Noch ein paar Worte zum Self Publishing:

Ich veröffentliche ohne Verlag, das heißt, dass die Verantwortung für alle Prozesse bei mir liegt – vom Text über Lektorat, Satz und Cover (das macht die liebe Casandra Krammer – design.casandracrammer.de) bis zum Marketing. Ich habe also alle Freiheit der Welt und genügend Möglichkeiten, in den einzelnen Bereichen noch viel dazuzulernen 😉

Trotzdem muss das Buch natürlich für euch beziehbar sein, darum kümmern sich Amazon kdp (für das Ebook) und epubli (für die Printversion). Ihr könnt dann einfach über den Amazon-Kindle-Shop das Ebook für 2,99 herunterladen oder es, falls ihr ein Kindle-Unlimited-Abonnement habt, umsonst lesen. Das Printbuch bestellt ihr ganz normal im Buchhandel mit der ISBN (es ist im Verzeichnis der lieferbaren Bücher eingetragen, wo es jeder Buchhändler ordern kann) oder in den gängigen Online-Shops.

Derweilen plotte ich fleißig die nächsten Projekte. Über „Geigergrün“ habe ich ja schon ein bisschen was verraten, aber in letzter Zeit habe ich auch viele Ideen, die wieder mehr in Richtung historischer Roman mit Fantasy-Einschlag gehen – ich halte euch auf dem Laufenden!

Einen schönen ersten Advent und Sonntag.

Eure

Ria

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Der letzte Schliff.

von am 23. November 2017

Die Tage bis zur Veröffentlichung von Schneestolz werden immer kürzer und meine To-Do-Liste immer länger. Was dem Autor seine Schreibblockade ist, ist dem Überarbeiter seine … naja, der Zustand, in dem ich mich momentan befinde.

Ich fühle mich wie ein Goldschmied, der mal mehr, mal weniger zufrieden mit der Qualität seiner Steine ist und doch ein schönes Schmuckstück kreieren muss. Mit der Zeit ist man so angefüllt von seinem eigenen Text, dass einem kein einziger Satz mehr gefällt: Es ist deshalb ein schmaler Grad, noch etwas zu verbessern und nicht zu „verschlimmbessern“, wie es so schön heißt.

Vor einem guten Jahr habe ich Schneestolz geschrieben, es war der erste Versuch, einen Text in Romanlänge endlich vollständig aufs (virtuelle) Papier zu bringen. Ich schaffte das trotz Säugling in zwei Monaten – Disziplin war der Schlüssel. Ein Jahr lang lag der Text auf dem obersten Regalbrett der Festplatte, vor einem Monat habe ich ihn wieder hervorgeholt. Ein kompletter Durchgang aller gut 200 Taschenbuchseiten folgte: Es wurde viel gestrichen und viel ergänzt.

Und jetzt? Jetzt bleiben noch solche Aufgaben, wie die Augenfarben meiner Protagonisten zu überprüfen (ja, ich neige dazu, diesbezüglich sehr flexibel zu sein ;)), jedes einzelne Komma nachzuschlagen (meine größte Schwachstelle, ich darf es hier kaum zugeben!), die Kursivierungen von englischen Eigennamen zu entfernen (das ist wohl nicht mehr in Mode) und drei Sätze meines Textes in oberpfälzischen Dialekt zu transponieren (Hilfe!).

Jedenfalls gibt es schon mal eine kleine Leseprobe als Appettithäppchen für euch auf der Homepage. Es ist mir sehr schwergefallen, eine passende Textstelle auszuwählen, die spannend ist, ohne zu viel vorwegzunehmen – ich hoffe, es ist gelungen und freue mich auf euer Feedback 🙂

Bis dann,

Eure

Ria

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Noch einen Monat.

von am 12. November 2017

Die Uhr tickt. Die Sandkörner fallen. Die Zeit verrinnt.

In genau einem Monat wird – wenn alles nach Plan läuft – mein erstes Buch erscheinen.

Ich bin euphorisch und ängstlich zugleich: 2/3 des Textes sind überarbeitet, dann folgt noch ein ganz grober Durchgang für Formalitäten, letzte Kommafehler und Absätze. Das Cover ist bei einer wundervollen Designerin in Auftrag gegeben, der Satz geht an eine erfahrene Kollegin. Dann hochladen bei Amazon kdp und epubli. Marketing und Werbung: Ich brauche eine Facebookseite, einen Twitteraccount, eine Leseprobe auf dem Blog. Zum Verkaufsstart habe ich eine Seeding-Aktion mit einigen Freiexemplaren geplant. Goodies mit getrockneten Sternhyacinthen (Schneestolz) basteln.

Kann da noch was schief gehen?

Sicherlich, aber ich habe mir als Datum den 12.12.2017 fest in den Kopf gesetzt und wer mich kennt, weiß, dass da nichts mehr dran zu drehen ist! Das nächste Projekt möchte geplotted werden und wie heißt es so schön:

Art is never finished, only abandoned. – Leonardo da Vinci

 

Auf meinem Schreibtisch liegt „Writing Down the Bones“ von Natalie Goldberg. Mal schauen, was es mir für das nächste Projekt bringen wird 🙂

Bis dann,

Eure

Ria

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Ein Neuanfang.

von am 2. November 2017

Auf alle Fälle führt die Hoffnung weiter als die Furcht. – Ernst Jünger

Ich habe meinen imaginären Koffer gepackt und wage das Abenteuer Self-Publishing. Das hört sich viel zu nüchtern an: Ich erfülle mir meinen größten Kindheitstraum!

Warum überhaupt? Und wer überhaupt?

Jeder Mensch hat irgendein Talent, eine Begabung und ein Interesse, das Funken sprüht. Bei mir begann es, als ich das erste Mal einen Stift in der Hand hielt. Weder die 26 idiosynkrathischen Zeichen des Alphabets, noch alle deutschen Rechtschreibreformen haben mich bisher davon abbringen können: Ich will und ich muss Geschichten erzählen.

Ein Germanistikstudium und etliche Jahre später habe ich keine Lust mehr auf faule Kompromisse! Der Traum vom Leben als Schriftstellerin beginnt, Realität anzunehmen. Zuerst werde ich meinem ersten (fertiggestellten) Buch, das ich schon letztes Jahr geschrieben habe, den letzten Schliff verpassen. Im Dezember erscheint dann „Schneestolz“. Danach geht es weiter mit dem nächsten Projekt – die Ideen und Plots liegen schon bereit. Aber dazu später mehr.

Ich lade euch ein, dabei zu sein und meine ersten, wackeligen Schritte auf dem Autorenparkett mitzuverfolgen und freue mich auf euer Feedback.

Eure

Ria

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